Liebe Kolleginnen und Kollegen,
"Partial contents" wird als einleitende Wendung zu einer Fussnote in den
RAK immer mit "Enth. u.a." ausgedrueckt. Dem sollten wir uns
anschliessen.
Im Textzusammenhang muss das natuerlich anders lauten. Die Regel "Make
notes on additional or partial contents when appropriate" ist in der
letzten Revision durch Herrn Schubert mit "Gegebenenfalls werden
Fußnoten für zusätzliche oder Teilinhalte gemacht" uebersetzt worden.
Das sollte m.E. so stehen bleiben.
Monika Muennich wrote:
> Liebe Liste, ich habe versucht, die eingegangen Mails an die Gruppe
> und eine an mich direkt von Susanne Riedel auszuwerten mit folgendem
> Resultat: (bitte melden, wenn was vergessen) Ihre Monika
> caption u.a. --> Kopftitel (Def. in Rusch: Titel am Kopf d. ersten
> Textseite, ok Charles??)
OK.
> form of composition - music ---> Form und Gattungsbegriff
> auch neu:
> initial title element --->? Titelanfang (Charles - alte Mail -
> meint: erster Bestandteil der Titelansetzung)
>
Ich bin immer noch unzufrieden mit "Titelanfang" als Übersetzung für
"Initial title element." Ich muss weiter ausholen, um meine Meinung zu
begründen, bitte deshalb um Nachsicht:
"Initial title element" ist ein sehr spezifischer Begriff, der an sich
nur bei der Formulierung von Einheitssachtiteln für musikalische Werke
vorkommt, siehe 25.25 bis 25.31. Grade die Anfangswörter eines
Sachtitels werden nicht unbedingt in das "initial title element"
aufgenommen, deshalb finde ich "Titelanfang" irreführend als
Übersetzung. Schauen wir uns die Beispiele unter 25.28A an:
"Drei Gesänge" - das Wort "drei" entfällt, und das "initial title
element" ist das Wort "Gesänge."
Dann ist es wichtig, dass wir "initial title element" und "name of a
type of composition" immer auseinanderhalten können; nur unter ganz
bestimmten Umständen sind sie gleich. "Name of a type of composition"
ist mit "Form- und Gattungsbegriff" zu übersetzen. Die Isolierung des
"initial title element" dient als Vorstufe zu der Entscheidung, ob im
Sachtitel ein Form- und Gattungsbegriff vorliegt, oder nicht.
Wenn das "initial title element" kein Form- und Gattungsbegriff ist,
dann dient das "initial title element" als Einheitssachtitel für das
Werk.
Wenn andererseits das "initial title element" doch ein Form- und
Gattungsbegriff ist, dann gelangt man zu der nächsten Ebene der
Entscheidungen (Regeln 25.29 bis 25.31), auf der festgestellt wird, wie
dieser Form- und Gattungsbegriff in einen Einheitssachtitel
umzuformulieren ist.
Nochmals Beispiele aus 25.28A:
"The seventh trumpet" (Orchesterwerk von Donald Erb)
"Seventh trumpet" ist das "initial title element". Da "Seventh trumpet"
kein Form- und Gattungsbegriff ist, wird "Seventh trumpet" als
Einheitssachtitel verwendet.
"Vier Orchesterlieder, op. 22"
Das "initial title element" ist das Wort "Lieder". Da "Lieder" ein
Form- und Gattungsbegriff ist, wird das deutsche Wort laut 25.29A1 durch
das Wort "Songs" ersetzt. "Songs" wird dann zum "initial title element,"
anstelle von "Lieder".
Durch Anwendung von weiteren Regeln (25.30B10, 25.30C3) kommen Zusätze
dazu, und das Einheitssachtitel ist am Ende:
Songs, orchestra acc., op. 22.
Meine Vorschläge also:
"initial title element" = "erster Bestandteil der Titelansetzung" (oder
etwas ähnliches, kann auch ein anderer Wortlaut sein, solange der
Sachverhalt stimmt)
"name of a type of composition" = "Form- und Gattungsbegriff" (wie bei
RAK-Musik, Anlage M 10)
Der erste Satz von 25.29A1, zum Beispiel, würde dann heissen: "Besteht
der erste Bestandteil der Titelansetzung als Ergebnis der Anwendung von
25.27 und 25.28 nur aus einem Form- und Gattungsbegriff, so wird die
allgemein akzeptierte englische Namensform verwendet ... [usw.]"
Entschuldigen Sie bitte diesen langen Aufsatz! Ich habe als
Katalogisierer von Musikalien gearbeitet (katalogisiere sie immernoch,
so oft Partituren und CDs hier an meiner jetzigen Bibliothek
auftauchen), und weiss aus Erfahrung wie schwierig es ist, selbst für
Muttersprachler, die Regeln 25.25 bis 25.35 zu deuten. Sicher ist es uns
allen wichtig, dass dass wir die deutsche Übersetzung möglichst genau
gestalten.
From: Almut Boehme <mu564ab@nls.uk>
Subject: Re: Antworten an Verbesserungen
Liebe Liste,
nur eine kurze Meldung aus Edinburgh:
conductor parts ---> Pianodirektion (Hans =FCber Musikabteilung)
Charles und ich hatten uns bei conductor parts auf Direktionsstimme
geeignet, diese Definition stammt aus MGG.
popular music ---> Popmusik
Ich ziehe 'Unterhaltungsmusik' (Charles' Vorschlag) vor. Der Begriff
Popmusik hat genau die gleiche Bedeutung wie 'pop music'. Es geht hier
aber um populaere Musik im allgemeinen Sinne.
initial title element --->? Titelanfang (Charles - alte Mail -
meint: erster Bestandteil der Titelansetzung)
Ich stimme ganz mit Charles ueberein. Titelanfang ist zu allgemein.
Bei Beschreibung des Titels auf der Titelseite kann der Begriff ja
ausreichen, aber bei Einheitstiteln geht es eher um Titelansetzung, die
ja (besonders bei Musikwerken) ganz anders aussehen koennen als der
urspruengliche Titelanfang. Titelansetzung finde ich praeziser im
Hinblick auf Einheitstitel.
collective title - collective uniform title -->? =FCbergeordneter Titel= ,
auch: Einheitstitel (kann man sagen : zusammenfassende ET??? vgl. Kap.
25.8-10
Vielleicht kann man doch noch einmal ueber den Begriff Gesamttitel fuer
Collective title nachdenken. Collective uniform title wuerde dann
einfach Gesamteinheitstitel heissen. Die Alternative uebergeordneter
Einheitstitel gefaellt mir nicht so gut.
conference --->? Susanne R. sagt zu recht, da=DF conference und congress
in A.46D4 beides
vorkommt, deswegen sollten wir doch unterscheiden Konferenz und Kongress
-- was meinen die anderen
Dem stimme ich voll und ganz zu.
Viele Gruesse und ein schoenes Wochenende
wuenscht
Almut
Liebe Frau Muennich,
style kann man m.E. nicht gut mit "Stil" uebersetzen. Das zitierte Manual geht ueber den Duden hinaus (darin sind Zitierweisen, Satzanweisungen usw.). Das Manual koennte man im Deutschen uebersetzen mit "Regelhandbuch fuer Autoren". Vorschlag fuer die AACR : "Regelanweisungen" oder "gemaess den Regeln der AACR"
Schoene Gruesse
Margarete Payer
auf die Gefahr hin dass die Dinge schon geloest sind: in der Liste unten ist
die Rede von
local churches: wuerde ich "lokale Kirchengemeinden" nehmen, "lokale
Kirchen" ist etwas unspezifischer (koennte ja auch die lokalen Kirchgebaeude
bedeuten).
"Monastic order" darf m.E. nicht mit dem Ueberbegriff "Orden" uebersetzt
werden, sondern mit "Moenchsorden", in den anderen Faellen "religious " mit
religioese Orden . Moenchsorden ist dabei der engste Begriff. Mit
religioesen Orden kann man m.E. Laierorden bezeichnen.
Schoene Gruesse
Margarete Payer
Monika Muennich wrote:
>
> Liebe Liste anbei die festgelegten oder fraglichen Begriff aus den
> beiden letzten THs:
> Danke, für die Zuschriften, ich arbeite ein, sobald ich hier fertig
> bin. Jetzt wirklich der ganze Rest!
>
> Festgelegte Begriffe (kann noch protestiert werden!)
>
> separate bibliogr. identities --->getrennte bibliogr. Einheiten
Ich möchte hier sichergehen, dass diese Wendung richtig verstanden
worden ist; "Separate bibliographic identities" bezieht sich auf
Verfasser, die unter mehreren Namen/Pseudonymen schreiben-- ich hätte
gedacht, "getrennte bibliographische Identitäten" wäre die Übersetzung
hierfür, nicht "Einheiten," es sei denn, dass "Einheit" hier eine
spezielle Bedeutung hat. Unter "separate bibliographic identities"
versteht man den Fall, wenn ein Verfasser Werke in verschiedenen
Themenkreisen schreibt, und jeweils einen Namen/Pseudonymen mit einem
bestimmten Themenkreis verbindet. Das Beispiel, das immer angeführt
wird, ist Lewis Carroll, der Verfasser von "Alice in Wonderland"-- er
war auch genialer Mathematiker, und seine mathematischen Werke hat er
unter seinem wirklichen Namen (Charles Lutwidge Dodgson) veröffentlicht.
Separate bibliographische Identitäten also-- laut AACR2 wird "Alice in
Wonderland" unter Carroll, Lewis, angesetzt, während die mathematischen
Werke unter Dodgson, Charles Lutwidge, angesetzt werden.
Die Situation ist vergleichbar mit der Situation, die in RAK para. 308.3
behandelt wird, nur sprechen die RAK nicht von "separaten Identitäten";
ausserdem werden nach AACR2 wirkliche Namen und Pseudonymen durch
Siehe-auch-Hinweise verknüpft.
> Fragliche Begriffe:
> serial number Zeitschriftenheft - oder/und(?)
> Zeitschriftenheftzählung (in 25.30C1 mit fortlaufender Nummer übers.)
"Serial number" -- kommt auf den Kontext an. Ich habe gerade auf meinem
AACR2-CD nachgeschlagen, es scheint mir, dass "serial number" meistens
als Teil der Bezeichnung "International Standard Serial Number -- ISSN"
auftaucht. Bei musikalischen Werken ist "fortlaufende Nummer" oder
"fortlaufende Numerierung" die gewünschte Bedeutung. Gemeint ist eine
Situation wie bei Beethoven, wo die Sinfonien eine fortlaufende
Numerierung haben, nämlich Sinfonie Nr. 1, 2, 3, uws.
>
> style of AACR (style of entries) Stil???? (was wird in dem Chicago
> Manual of style abgehandelt?)
Chicago Manual of Style: ganz richtig von Frau Peyer beschrieben als
"Regelhandbuch für Autoren"
Monika Muennich wrote:
> Liebe Liste, Fortsetzung:
> übrigens habe in der TH festgelegte Begriffe fett gedruckt, noch
> offene Begriffe fett und kursiv.
> Im übrigen gilt natürlich, daß auch die von mir jetzt entschiedenen
> Begriff noch verändert werden können, wenn wir uns einig sind (nobody
> is perfect) Ihre Monika
> Festgelegte Begriffe im Teil o-r:
> partial contents --> Teile von Inhaltsangaben
"partial contents" würde ich eher mit "unvollständige Inhaltsangabe"
oder "partielle Inhaltsangabe" übersetzen; es soll hiermit klargemacht
werden, dass die Inhaltsangabe in der Titelaufnahme (Fussnote) nicht den
vollen Inhalt des Werkes wiedergibt.
> popular music ---> volkstümliche Musik
"volkstümliche Musik" heisst im Englischen "folk music". "Popular music"
in AACR2 (z.B. 6.1F1) bezieht sich auf die Popmusik (oder etwas breiter
gefasst, vielleicht U-musik, Unterhaltungsmusik?) Jedenfalls besteht im
Englischen, wohl auch im Deutschen, zwischen "Pop" und "Folk" ein klarer
Unterschied.
>
> prince, princess ---> Fürst, Fürstin
>
"Fürst" und "Fürstin" sind m.E. Titel, die dem deutschen Adel spezifisch
sind. Man würde vor allem in bezug auf die königliche Familie von
Grossbritannien kaum von Fürst oder Fürstin reden, eher "Prinz" und
Prinzessin".
>
> religious constitutionsm Vertäge von Religionsgemeinschaften, Ist
> das in 21.4D1 gemeint??
>
Ich würde nicht sagen "Verträge", eher "Verfassungen",
"Kirchenverfassungen"; ein Beispiel wäre "Verfassung der
Presbyterianischen Kirche der Vereinigten Staaten."
>
> Liebe Monika
>
> Bei folgenden "militärischen" Begriffen (24.24) bin ich nicht sicher und
> würde mich die Meinung des Fachmanns interessieren:
> principal service
> service
> command district
> Vielen Dank und freundliche Grüsse
>
> Daniel
>
Unter "command district" verstehe ich den geographischen Bezirk, der
einem bestimmten militärischen Befehlshaber unterstellt ist. Kann man
dazu also "Befehlsbezirk" sagen?
Zu "principal service":
Ich merke, dass die RAK nur die Ausdrücke "Gesamtstreitkraft" und
"Teilstreitkraft" zu kennen scheinen, siehe 5.3.2.5, Militärische
Körperschaften, Paragraph 454. "Gesamtstreitkraft" ist dann wohl als
"armed forces" zu verstehen, und "Teilstreitkraft" als "branch of the
armed forces."
Ich finde es allerdings schwierig, "Gesamtstreitkraft" und
"Teilstreitkraft" bei AACR2 24.24.A1 anzuwenden. Die Situation wird noch
komplexer, indem die Ansetzungsformen, die aus AACR2 resultieren, sich
von den RAK-Ansetzungsformen stark unterscheiden. Ein Beispiel:
Vorlage: U.S. Army, 27th Infantry Division.
AACR2: United States. Army. Division, 27th
RAK: United States / Infantry Division <27>
Bei AACR2 dient "Army", als "a principal service of the armed forces,"
als erste Abteilung unter "United States"; bei RAK wird "Army"
weggelassen.
Bei 24.24A1 würde ich "principal service of the armed forces" und
"service" beide mit "Waffengattung" übersetzen. Es ist m.E. nicht der
Fall, dass AACR2 zwischen "principal service" und "service"
differenzieren möchte, sondern lediglich so, dass bei der Wiederholung
des Wortes "service" das Beiwort "principal" aus stilistischen Gründen
weggelassen wurde.
Vielleicht helfen folgende Bemerkungen zu den Beispielen unter 24.24A1:
Canada. Canadian Armed Forces -- dieses Beispiel kann einen leicht
irreführen, denn es stellt sich heraus, dass die kanadische Regierung im
Jahre 1968 die "Waffengattungen" Canadian Army, Royal Canadian Air Force
und Royal Canadian Navy in die "Canadian Armed Forces" zusammengelegt
hat.
United Kingdom. Royal Navy -- "Royal Navy" als "Waffengattung" kommt als
erste Abteilung hinter "United Kingdom", ähnlich verhält es sich in den
2 weiteren Beispielen.
Entschuldigt die lange Ausführung! Das reicht ja wohl für heute--
>
> fiction ----> Prosaliteratur
"fiction" bezieht sich im Englischen immer auf erfundene Geschichten,
im Gegensatz zu Tatsachenberichten. "Prosaliteraur" kann sich m.E.
sowohl auf Erfundenes wie Tatsächliches beziehen, oder? Kann man für
"fiction" "Erzählliteratur" benutzen? (wurde so angegeben in meinem
Wörterbuch)
> form of composition - music Form der Komposition ?
Die englische Wendung "form of composition" entspricht der RAK-Wendung
"Form- und Gattungsbegriff", siehe RAK-Musik, Anlage 10. Ich meine
daher, wir sollten "form of composition" mit "Form- und Gattungsbegriff"
übersetzen.
>
> forms Formulare (ist das hier gemeint???) 2.5C2
Bei 2.5C2 sind Formulare gemeint.
>
> full score was ist das fuer eine Partitur??? Die Partiturfrage haben
> wir auch noch nicht endgueltig erledigt! Glossar!
"full score" ist eine Partitur in "normaler" Grösse, d.h. das Format,
das ein Dirigent beim Dirigieren benutzt. Der Gegensatz ist zu
Partituren in verkleinerten Formaten, z.B "Studierpartitur" oder
"Miniaturpartitur" ("Studienpartitur" wird in MGG benutzt).
Ich möchte vorschlagen, dass wir "full score" mit "Partitur" übersetzen,
und uns auf eindeutige Bezeichnungen für die anderen Formate einigen.
>
Ich stimme Charles unten bei allem zu bis auf "prince and princess." Meines
Wissens ist "Fuerst" im deutschen der allgemeinere Begriff und wuerde hier
doch besser passen. Besonders in 22.16C1 wird der Begriff allgemeiner
gefasst (und nicht einmal gross geschrieben).
Heidi
At 12:57 PM 2/12/01 -0600, Charles Croissant wrote:
> > Festgelegte Begriffe im Teil o-r:
> >
> > partial contents --> Teile von Inhaltsangaben
>
>"partial contents" würde ich eher mit "unvollständige Inhaltsangabe"
>oder "partielle Inhaltsangabe" übersetzen; es soll hiermit klargemacht
>werden, dass die Inhaltsangabe in der Titelaufnahme (Fussnote) nicht den
>vollen Inhalt des Werkes wiedergibt.
> >
> > popular music ---> volkstümliche Musik
>
>"volkstümliche Musik" heisst im Englischen "folk music". "Popular music"
>in AACR2 (z.B. 6.1F1) bezieht sich auf die Popmusik (oder etwas breiter
>gefasst, vielleicht U-musik, Unterhaltungsmusik?) Jedenfalls besteht im
>Englischen, wohl auch im Deutschen, zwischen "Pop" und "Folk" ein klarer
>Unterschied.
> >
>
> > prince, princess ---> Fürst, Fürstin
> >
>"Fürst" und "Fürstin" sind m.E. Titel, die dem deutschen Adel spezifisch
>sind. Man würde vor allem in bezug auf die königliche Familie von
>Grossbritannien kaum von Fürst oder Fürstin reden, eher "Prinz" und
>Prinzessin".
>
> >
> > religious constitutionsm Vertäge von Religionsgemeinschaften, Ist
> > das in 21.4D1 gemeint??
> >
>Ich würde nicht sagen "Verträge", eher "Verfassungen",
>"Kirchenverfassungen"; ein Beispiel wäre "Verfassung der
>Presbyterianischen Kirche der Vereinigten Staaten."
Habe die urspruengliche Muennich-Liste unten abgeschnitten. -- Heidi
>medium - art original ---> Objekt
nicht so ganz. Mit "medium" ist here "the material or technical means for
artistic expression" Sagt man im Deutschen nicht auch "das Medium" in der
Kunst?
>missions ---> Missionen (immer?)
ja, passt immer
>moving images, videodiscs consisting of duration ---> Bildplatten mit
Filmen
Gibt es kein genaueres deutsches Wort fuer den grossen (etwa 30 cm)
Vorgaenger des DVD? Im Englischen sagt man manchmal auch "laser disc."
>legislative hearings gesetzliche Vernehmungen , richterliche ??
hier nur gesetzliche
>local church lokale Kirchen?? (an einer Stelle (?) auch Kirchengemeinde)
koennte man hier fuer "local" das Wort "oertlich" anbringen? Gemeint ist
der Name einer Kirchengemeinde im Zusammenhang mit einem Ortsnamen (z.B.
21.1B1.)
>map views kartographische Ansicht???
scheint soetwas wie eine Luftaufnahme zu sein, die als Karte dienen kann;
passt da kartographische Ansicht weiterhin?
>mass Messformular ( so Schubert) wann Messe? wo Unterschied?
Mass wenn grossgeschrieben immer einfach (Kirchen-) Messe
>message to (legislatures) Botschaft an ???(Legislaturperioden)
ist damit evtl. eine
Regierungserklärung gemeint??
oder nur Ansprache an Parlament??
Mit "legislatures" sind sicherlich allgemein "Parlamente" oder
"gesetzgebende Koerperschaften" -- egal wo -- gemeint. Ein "message" kann
sicherlich entweder in schriftlicher oder in muendlicher Form bestehen. Der
Beispiel kam aus 21.4D1: . . . an official communication from a head of
state, head of government, or head of an international body (e.g., a
message to a legislature, a proclamation, an executive order other than one
covered by 21.31) Nachricht/Brief an die Gesetzgeber? an Parlament?
>modification (to names) Modifikationen (??) im Unterschied zu change
of names
Ja. Das bedeutet meistens eine ergaenzender Zusatz wie Ortsname (in
Klammern) bei Koerperschaften (24.4)
>naming (another work) --> ein anderes Werk benennen
Ich glaube nicht benennen, sondern einfach nennen, im Sinne von
"aufzaehlen" (z.B. in 22.11D: Enter a characterizing word or phrase, or a
phrase naming another work by a person, in direct order.) Das ist eine Art,
anonyme Werke einzugrenzen
>monastic orders Mönchsorden??
hier steht eine Verweisung zu "religious orders" (24.3D ist die
Hauptstelle); ginge einfach "Orden?" Vielleicht hilft die Webseite
http://www.orden-online.de/
>nonprint serials nicht gedruckte fortlaufende SW ??
Ja.
>noun phrases substantivische Wendungen??
>numbers und numerals sind noch genau zu untersuchen
Eine Hilfe: das Wort "numbers" wird meist dann genommen wenn es um ein
Nummernwert geht. Das Wort "numerals" bezieht sich auf die Schreibweise
oder Bezeichnung oder Symbol fuer eine Nummer, z.B. "roman numerals" und
"arabic numerals" in Appendix C.
>>>>
caption, captions, caption title
Kopftitel Könnten bitte amerikan. Kollegen prüfen (über die CD kann
man gut vergleichen), ob in allen Fällen Kopftitel gemeint ist. Warum macht
AACR dann einen Unterschied??
<<<<
No. There is, e.g., "closed captions," 7.7B2, which refers to the
viewable text of the audio portion of television and video programs, for the
benefit of hearing impaired persons; there is "captions on verso of plates,"
2.7B10, meaning the identifying text on the back of plates in books; 8.7B2,
"captions in Spanish," refers to varying texts identifying graphic
materials. But beyond these, I think that generally caption and caption title
are used synonymously.
<<<<
>>>>
collective title übergeordneter Titel
Im Index ist mir aufgefallen, daß c.t. offensichtllich synonym zu
Einheitstitel gebraucht wird!!! bei works in a single form!!!
amerikan. Kollegen: stimmt das????
There is a category of materials whose collective titles are also uniform
titles; namely, those described in 25.8 and defined in the index under "uniform
title" as "a conventional collective title used to collocate publications
of an author, composer, or corporate body containing several works or extracts,
etc., from several works (e.g., complete works, several works in a particular
literary or musical form)." Hypothetical example: a book of selected poetry
of Rilke would have a uniform title "Poetry. Selections," which is
both a uniform title and a collective title. Otherwise, "übergeordneter
Titel" refers to "a title proper that is an inclusive title for an
item containing several works." Hypothetical example: a musical recording
entitled "Romantic violin music" which contains three independent
works, one by Liszt, one by Chopin, one by Kreisler. The collective title (übergeordneter
Titel) is "Romantic violin music," but there is no uniform title (Einheitstitel)
in this case.